ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (05:29)
Empfohlene Altersstufe: ab 5. Schulklasse (ca. 11 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung erklärt, was ADHS ist, wie häufig es Kinder betrifft und welche typischen Symptome auftreten. Anhand des 12-jährigen Leo zeigt der Film, wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität den Schulalltag erschweren und Missverständnisse mit Lehrpersonen und Mitschülern auslösen. Er erläutert, welche unterstützenden Massnahmen in der Schule helfen können (Struktur, Hilfsperson, Notizbuch, Pausen, Übungen) und dass eine fachgerechte Abklärung wichtig ist, bevor über Medikamente entschieden wird. Zum Schluss macht das Video deutlich, dass hinter ADHS oft weitere Faktoren stecken können, dass Stärken gefördert werden sollen und dass passende Unterstützung Kindern hilft, erfolgreich zu lernen.
Diskussionsfragen zum Film
Was bedeutet ADHS im Film und welche Hauptsymptome werden beschrieben?
Welche Schwierigkeiten erlebt Leo im Unterricht und in Gruppenarbeiten?
Welche Strategien und Hilfen bekommt Leo in der Schule und warum sind sie wirksam?
Warum ist eine professionelle Diagnose wichtig, bevor Medikamente eingesetzt werden?
Welche möglichen Auslöser oder Begleitfaktoren (z. B. Schlaf, Ernährung, Mobbing) nennt der Film?
Welche Stärken von Kindern mit ADHS werden erwähnt und wie können sie im Unterricht genutzt werden?
ADHS – Symptome von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter (06:04)
Empfohlene Altersstufe: ab 5. Schulklasse (ca. 11 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: ADHS – Symptome von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter zeigt anhand der Figur Lisa, wie sich Aufmerksamkeitsprobleme und Hyperaktivität schon in der Kindheit bemerkbar machen und den Alltag belasten. In der Schule führen Ablenkbarkeit, Unruhe und Missverständnisse oft zu schlechten Noten, Mobbing und dem Gefühl, „anders“ zu sein, bis Lisa Rückzug und ungesunde Bewältigungsstrategien entwickelt. Später erhält sie nach fachlicher Abklärung die Diagnose ADHS (und Depression) und erfährt, dass neben Therapie und Medikamenten auch Schlaf, Bewegung und passende Lern- und Lebensstrukturen helfen. Der Film betont zudem Stärken wie Kreativität, Neugier und Stressresistenz und zeigt, wie Akzeptanz der eigenen Neurodivergenz den Weg zu einem erfüllten Leben ebnen kann.
Diskussionsfragen zum Film
Welche ADHS-Anzeichen werden in Lisas Kindheit und Schulzeit beschrieben?
Warum werden manche Symptome übersehen oder missverstanden, und was könnte in der Schule helfen?
Welche Rolle spielen Diagnose, Therapie und Medikamente im Umgang mit ADHS?
Welche Alltagsgewohnheiten (Schlaf, Bewegung, Strategien) unterstützen laut Film zusätzlich?
Welche Stärken von Menschen mit ADHS nennt der Film und wie können sie genutzt werden?
Wie verändert sich Lisas Sicht auf sich selbst nach der Diagnose und was nimmst du daraus mit?
ADHS bei Erwachsenen – Anpassung bis zum Burnout? (28:50)
Empfohlene Altersstufe: ab 7. Schulklasse (ca. 13 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: In dieser SRF-Reportage begleitet Reporterin Rahel Lenz Erwachsene, die mit ADHS leben, und lässt sie über ihre Alltagserfahrungen berichten. Viele Betroffene erzählen, wie schwer es ist, den hohen gesellschaftlichen Anpassungsdruck zu bewältigen und strukturiert durch Beruf und Alltag zu kommen. Die ständige Anstrengung, „normal“ funktionieren zu wollen, führt bei einigen zu starkem Stress, Burnout und sogar Selbstmordgedanken. Gleichzeitig zeigen Betroffene, wie sie gelernt haben, ihr ADHS nicht mehr als Defizit, sondern als besondere Stärke mit Kreativität und neuen Lebenswegen zu sehen.
Diskussionsfragen zum Film:
Was bedeutet ADHS, und wie unterscheidet es sich bei Erwachsenen von dem, was man oft bei Kindern hört?
Welche Herausforderungen beschreiben die Menschen im Film im Alltag und im Beruf?
Wie kann der Anpassungsdruck im Alltag Stress und gesundheitliche Probleme verursachen?
Welche positiven Aspekte oder Stärken nennen Betroffene über ihr ADHS?
Wie hat sich das Leben einiger Personen verändert, nachdem sie ihr ADHS akzeptiert haben?
Welche Hilfen oder Strategien könnten erwachsenen Menschen mit ADHS im Alltag unterstützen?
Eine Kindheit mit ADHS – Leben mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (32:13)
Empfohlene Altersstufe: ab 7. Schulklasse (ca. 13 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: Der Film begleitet über mehrere Jahre den Jungen Kilian, der mit ADHS lebt und schon als Kind mit Unruhe, Impulsivität und Konzentrationsproblemen zu kämpfen hat. In der Schule kommt er mit Mitschülern und Lehrstoff immer wieder nicht klar, auch Medikamente bringen nur begrenzte Verbesserung. Im Laufe der Jahre erlebt Kilian mehrere Schulwechsel, Schwierigkeiten im sozialen Umgang und immer wieder Rückschläge in seiner Entwicklung. Am Ende ist Kilian 18 Jahre alt und versucht, seinen eigenen Weg zu finden trotz der anhaltenden Herausforderungen durch seine ADHS-Symptome.
Diskussionsfragen zum Film:
Wie wirkt sich ADHS auf das tägliche Leben und Lernen von Kilian aus?
Was sind typische Situationen im Film, in denen Kilian mit seinen Mitschülern Probleme bekommt?
Welche Strategien oder Hilfen versucht Kilian oder seine Familie im Verlauf des Films?
Wie verändert sich Kilians Leben zwischen Kindheit und dem jungen Erwachsenenalter?
Was könnte ein Lehrer oder eine Schule tun, um Kinder mit ADHS besser zu unterstützen?
Warum ist es wichtig, Menschen mit ADHS nicht nur auf ihre Schwierigkeiten zu reduzieren?
SO sieht ADHS bei KINDERN aus! (11:07)
Empfohlene Altersstufe: ab 9. Schulklasse (ca. 15 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: Der Film erklärt, was ADHS ist und warnt davor, sich allein durch Social-Media-Videos selbst zu diagnostizieren. Es wird beschrieben, dass viele ADHS-Symptome sehr allgemein sind und auch bei gesunden Kindern vorkommen können. Der Arzt erklärt die Hauptsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sowie wichtige Kriterien für eine Diagnose im Kindesalter. Zusätzlich geht der Film auf mögliche Auswirkungen auf Familie und Schule sowie auf verschiedene Behandlungsformen ein.
Diskussionsfragen zum Film:
Warum können ADHS-Symptome leicht mit normalem Verhalten von Kindern verwechselt werden?
Welche drei Hauptsymptome von ADHS werden im Film erklärt?
Weshalb rät der Arzt davon ab, sich selbst anhand von Videos zu diagnostizieren?
Welche Auswirkungen kann ADHS auf den Schulalltag eines Kindes haben?
Welche Möglichkeiten zur Behandlung von ADHS werden im Film genannt?
Warum ist das Alter des Kindes bei der Diagnose besonders wichtig?
ADS/ADHS bei Kindern - Einführung und Therapie (09:47)
Empfohlene Altersstufe: ab 9. Schulklasse (ca. 15 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: Der Film erklärt ADS und ADHS als häufige Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter und beschreibt ihre zentralen Merkmale. Es wird erläutert, dass nicht eine reine Konzentrationsstörung, sondern vor allem eine Schwierigkeit der Selbstkontrolle im Mittelpunkt steht. Anhand eines Kindes werden typische Probleme im Schulalltag, bei Hausaufgaben und im sozialen Umfeld gezeigt. Zudem stellt der Film dar, wie Diagnose und Therapie ablaufen und welche Unterstützungen Kindern helfen können.
Diskussionsfragen zum Film:
Was versteht man im Film unter ADS und ADHS?
Welche drei Hauptmerkmale von ADS und ADHS werden genannt?
Warum ist die Diagnose von ADS oder ADHS eine sogenannte Mosaikarbeit?
Welche Schwierigkeiten hat das Kind im Film besonders in der Schule?
Welche Hilfen und Strategien werden für den Alltag und das Lernen beschrieben?
Warum ist es wichtig, dass Kinder ihre eigene ADHS oder ADS besser verstehen?
Hirschhausen und ADHS: So kann die Diagnose Leben verändern | Doku | WDR (43:28)
Empfohlene Altersstufe: ab 9. Schulklasse (ca. 15 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: Der Film zeigt, was ADHS bei Kindern und Erwachsenen bedeutet und wie unterschiedlich sich die Symptome äussern können. Anhand von persönlichen Geschichten wird deutlich, wie sehr ADHS den Alltag, die Schule, die Familie und das Selbstwertgefühl beeinflussen kann. Fachpersonen erklären Ursachen, Diagnoseverfahren und verschiedene Behandlungsformen wie Therapie, Medikamente und unterstützende Massnahmen. Zudem thematisiert die Doku Vorurteile, Chancen von Neurodivergenz und die Bedeutung von Verständnis und früher Hilfe.
Diskussionsfragen zum Film:
Welche Schwierigkeiten erleben Menschen mit ADHS im Alltag laut dem Film?
Warum wird ADHS bei Mädchen und Frauen oft später erkannt?
Welche Rolle spielen Medikamente bei der Behandlung von ADHS?
Wie wirkt sich eine späte oder fehlende Diagnose auf das Leben von Betroffenen aus?
Welche Vorteile oder Stärken von Menschen mit ADHS werden im Film genannt?
Warum ist mehr Verständnis für neurodiverse Menschen in der Gesellschaft wichtig?
ADHS – Störung, Varianz oder Superkraft? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur (59:16)
Empfohlene Altersstufe: ab 9. Schulklasse (ca. 15 Jahre)
Inhaltszusammenfassung: In der Sendung diskutieren Fachpersonen aus Psychiatrie und Soziologie, was ADHS ist und wie es heute verstanden wird. Sie erklären, dass ADHS genetische Grundlagen hat, sich aber je nach Umfeld sehr unterschiedlich zeigen kann. Ein zentrales Thema ist die Rolle von sozialen Medien, Selbstdiagnosen und der gesellschaftliche Leistungsdruck. Zudem wird kritisch hinterfragt, ob ADHS als Krankheit, als normale Variante des Menschseins oder als angebliche Superkraft dargestellt werden sollte.
Diskussionsfragen zum Film:
Was ist ADHS laut dem Film, und warum wird es nicht nur als Krankheit beschrieben?
Welche Rolle spielen Gesellschaft und Schule dabei, ob ADHS als Problem erlebt wird?
Warum nehmen Selbstdiagnosen und ADHS-Inhalte in sozialen Medien stark zu?
Welche Risiken entstehen, wenn ADHS als Trend oder als Superkraft dargestellt wird?
Weshalb ist es schwierig, ADHS eindeutig zu diagnostizieren?
Wie könnte man besser mit Unterschieden zwischen Menschen umgehen, ohne sie sofort zu pathologisieren?